Militärmuseum
Projektbeginn: |
Oktober 2004 |
Setberichte
| 01. Oktober 2004: | Bestimmung der Objekte, Drehbuch, diverse Abklärungen etc. |
| 13. Dezember 2005: | Das Konzept ist bekannt. Der Film wird in 6 Epochen aufgeteilt. |
| 09. April 2006: | Die Recherchen sind abgeschlossen. Ab jetzt drehen wir die Objekte im Einsatz. Parallel dazu werden die nötigen Fotos erstellt. |
| 30. August 2006: |
Erster Drehtag in Avenches. Bei durchzogenem Wetter und einer guten Organisation sahen wir, wie sechs Pferde die KRUPP Kanone zogen. Der Stellungsbezug mit anschliessendem Schuss wurde gekonnt ausgeführt. Im Einsatz waren: 8 Soldaten 2 Kameras |
| 31. September 2006: | Drehtag auf der Thuner-Allmend (Panzerwagen 39, PRaga und Panzer 61) |
| 11. Mai 2007: | Drehtag auf der Thuner-Allmend (Verpfelgung) |
| 18. Mai 2007: |
Drehtag im Sand (Schönbühl). Kavallerie Mitrailleur Gruppe Vormittag: Als sich die Pferde und die Reiter einig waren, ging es sehr flott vorwärts. Am Schluss hatten wir einige sehr gute Szenen. Nachmittag: Leider hatte das MG11 Ladestörungen. Die Dreharbeiten (Schiessszenen) müssen wiederholt werden. Im Einsatz waren: 6 komplett ausgerüstete Soldaten mit Pferde 1 Packpferd 2 Kameras mit 7.5 Meter Schienen. |
| 07. Juni 2007: | Zweiter Teil der Dreharbeiten. Selbes Wetter, selbe Leute und gute Szenen. |
| 25. Juli 2007: |
Drehtag in Andwil bei Gossau (Übermittlung) Die Soldaten zeigten uns an den Geräten, wie heute die Übermittlung ausgeführt wird. Im Einsatz: ca. 20 Personen 2 Kameras und ein Dolly |
| 05. Oktober 2007: |
Zweiter Teil der Dreharbeiten mit dem Panzer 61 in der Kiesgrube von Hr. Heuer in Studen bei Lyss. Im Einsatz: 2 Kameras |
| 24. Oktober 2007: |
Zweiter Teil der Dreharbeiten in Epeisses (Genf) bei einer Kompanie der Katastrophenhilfe. Im Einsatz: 3 Kameras ca. 20 Mann mit schweren Rettungsgeräten (Kernlochborer, Kompressor, Sauerstofflanze, Feuerlöschgeräte etc.) |
| 15. Juli 2008: | Bei schänem Wetter, guter Organisation und einem sehr guten Einsatz der Rekruten, konnten wir in Gossau Breitfeld noch einmal den Auftrag der Übermittlung filmen. |
| 25. Juli 2008: | Tonaufname im Panzermuseum. |
| 09. August 2008: | Erster Aufnahmetag in Uster mit der Kp. 1861. Im Areal vom Zeughaus Uster fand die Mobilmachung statt. Mit sehr grossem Einsatz und AUfwand wurden die Szenen realistisch nachgestellt. |
| 31. August 2008: |
Zweiter Filmtag in Uster. BEi schönem Wetter und motivierten Statisten, konnten wir den zweiten Teil des Einsatzes der Kp. 1861 filmen. Im Einsatz: Pferde 4 Kanonen ca. 30 Vorderlader-Schützen Soldaten (Uniformen) verschiedene Waffengattungen 3 Kameras Die Taktik zu dieser Zeit und das Zusammenspiel der Vorderladerschützen mit den Kanonen war sehr eindrücklich. Die Aussenaufnahmen der Periode von 1850 - 1888 ist abgeschlossen. |
| 10. September 2008: | Aufnahmen der FA 18 in Meiringen. Anfangs war das Wetter zum Filmen sehr gut, später mussten wir wegen starkem Wind und Regen abbrechen. Trotzdem konnten wir dan kuter Organisation einige Szenen drehen. |
| 14. Oktober 2008: | Aufnahmen in Chamblon bei der Infaterie. Wir konnten einen sehr gut funktionierenden Check-Point mit allen möglichen Vorfällen dokumentieren. Der Check-Point war vollständig ausgerüstet. Auf dem Platz waren ca. 20 Statisten und ca. 15 Soldaten. |
| 10. Mai 2009: | Heute haben wir mit dem Schneiden der Aussenaufnahmen von der Epoche 1850 - 1889 begonnen. |
| 23. Oktober 2010: | Bei schönem Wetter konnten wir in Aarau zwei Radfahrergruppen in vollem Einsatz filmen. |
| 31. Oktober 2010: | Ton im Militärmuseum Full Reuenthal aufgenommen. |
| 11. Mai 2011 |
Folgende Epochen sind fertig geschnitten: - Epoche 1: Feld - Epoche 6: Luftwaffe - Epoche 6: Katastrophenhilfe |
2. Weltkrieg - Guisan plant Grenzbesetzungsmuseum
Während des Zweiten Weltkrieges plante General Guisan ein Schweizerisches Grenzbesetzungsmuseum, das der Erinnerung an die Armee im Aktivdienst dienen sollte. Ein dazu eingesetztes Büro entwickelte Konzepte und sammelte Material. Nach Kriegsende empfahl General Guisan, die Arbeiten für das Museum weiterzuführen. Der so genannte Befehl von General Guisan legte fest, dass von allem Material etwas für die Nachwelt zu erhalten sei. Diesem Befehl ist der Erhalt von vielem wertvollen Material zu verdanken.